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Von den Besten lernen: Integrierte Versorgung und Medizinischer Versorgungszentren Weatherly / Seiler / Meyer-Lutterloh / Schmid / Lägel / Amelung
Schriftenreihe des Bundesverbandes Managed Care 1. Auflage Hardcover. 288 Seiten, 48 Abbildungen, 31 Tabellen 17 x 24 cm Dezember 2006 € 44,95 [D] ISBN 13: 978-3-939069-20-1
Integrierte Versorgung – von den Besten lernen und individuelle Modelle gestalten
Mit über 2500 Verträgen ist die Integrierte Versorgung bereits ein fester Bestandteil der Versorgungslandschaft geworden. Neben einer Vielzahl von indikationsbezogen Verträgen wurden erste populationsbezogene Modelle entwickelt, die teilweise sogar über Kopfpauschalen vergütet werden sollen. Durch die gesetzten Anreize und die ungewohnten Gestaltungsspielräume haben die unterschiedlichsten Akteure die Initiative ergriffen und innovative Modelle entwickelt. Das deutsche Gesundheitswesen wird durch die Integrierte Versorgung und Medizinische Versorgungszentren nachhaltige Impulse zur Veränderung erhalten. Auch die Möglichkeit, medizinische Versorgungszentren zu gründen war ein wesentlicher Impulsgeber für Veränderungen in der ambulanten Versorgung. Beide Versorgungsformen können einen wichtigen Beitrag zu mehr Qualitätswettbewerb und effizienteren Versorgungsstrukturen im deutschen Gesundheitssystem leisten. Nach nunmehr über zwei Jahren lässt sich auch schon absehen, welche Modelle nicht nur in der Theorie überzeugen, sondern auch erfolgreich umgesetzt werden konnten.
Der BMC hat aus der Vielzahl von Projekten 25 ausgewählt und stellt diese in systematischer Form vor. Diese werden dann jeweils in das BMC-Raster eingeordnet. Dabei werden die Dimensionen Gesundheitspolitik, Patient, Leistungserbringer und Leistungsfinanzierung getrennt analysiert, da die Beurteilung sehr unterschiedlich ausfallen kann.
- Nachahmenswert: Bewertung der Modellprojekte nach den Kriterien: Übertragbarkeit, Nachhaltigkeit, Managementkapazitäten, Nutzen für die Patienten, die Kassen und die Betreiber, gesundheitsökonomische Bedeutung, aktive Einbindung der Patienten
- Mehrdimensional: Analyse der Modelle hinsichtlich der Bedeutung für Gesundheitssystem, Medizinische Versorgung, Patienten, Vertragspartner (Kassen und Leistungserbringer)
- Impulsgebend: differenzierte Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen Möglichkeiten und Modellen der Integrierten Versorgung
Die Autoren
Dr. John N. Weatherly Senior Management Trainer und Geschäftsführer der NEWSTAND gGmbH Management Akademie Berlin, Leitender Geschäftsführer des Vereins für Integrative Therapeutische Angebote VITA e. V. Berlin
Rainer Seiler Abteilung Gesundheitsmanagement Berlin-Chemie AG / Menarini, Berlin
Dr. med. Klaus Meyer-Lutterloh Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Managed Care e.V. (BMC)
Dr. med. Elmar Schmid Facharzt für Allgemeinmedizin. Vorsitzender des Vereins für integrative Patientenversorgung (ViP e. V.), Management des Patient-Partner-Verbundes
Ralph Lägel Manager Gesundheitswesen, Janssen-Cilag
Univ.-Prof. Dr. oec. Volker E. Amelung Professor für Gesundheitssystemforschung mit Forschungsschwerpunkten Managed Care, Integrierte Versorgung und Gesundheitsökonomie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Geschäftsführer des Bundesverbandes Managed Care e. V. (BMC) in Berlin
Aus dem Inhalt
- Das BMC-Analyse-Raster zu Neuen Versorgungsformen
- Optimierung von medizinischen Wertschöpfungsketten
- Indikationsbezogene integrierte Versorgung (u. a. Integrierte Schwangerschaftsversorgung, Volkskrankheit Migräne, Krebsvorsorgeprogramme, Telemedizin, neue Versorgungsformen bei rheumatoider Arthritis, Integrierte Versorgung Endoprothetik und Kardiologie, Palliativversorgung, Demenzversorgung, Psychiatrisch-Psychotherapeutische Versorgung)
- Populationsorientierte Modelle der Integrierten Versorgung, z. B. Modelle der Bundesknappschaft, das Modell „Gesundes Kinzigtal“, die GMZ GmbH und der der Patient-Partner-Verbund
- Aufbrechen verkrusteter Strukturen
- Medizinische Versorgungszentren auf dem Vormarsch am Beispiel von u. a.: Polikum Friedenau, MVZ Lichtenberg, goMedus-Zentren der DKV
- Neue Versorgungsformen als Regelversorgung!?
- ein kritisches Fazit
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