Patientenorientierte KrankenhausführungBeiträge des Personalmanagements zur Markenbildung und Kundenorientierung von Krankenhäusern
Die Grundgedanken und Ideen der Patientenorientierung – und damit des Qualitätsmanagements, des Risikomanagements sowie des Marketings – müssen in den Köpfen der Mitarbeiter verankert und im Krankenhausalltag aktiv gelebt werden, sie finden nicht auf dem Papier statt und können nicht verordnet werden. Symptomatisch für das Krankenhausmanagement ist, dass von der Krankenhausleitung immer wieder vergessen wird, dass ohne den Willen und das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters, von der Putzfrau bis zum Chefarzt, die vorgenannten Konzepte zum Scheitern verurteilt sind.
Vor diesem Hintergrund wird der Frage nachgegangen, wie die Personalmanagementaktivitäten in Krankenhäusern so gestaltet werden können, dass das Personalmanagement gezielt zur internen und externen Kundenorientierung beiträgt. Es werden zunächst theoretische Ansätze analysiert und zu einem integrierten Personalmanagementmodell für Krankenhäuser aggregiert. Anschließend wird anhand einer systematischen Literaturrecherche und durch die Analyse des Personalmanagements in internationalen, besonders patientenorientierten Krankenhäusern gezeigt,
Die wichtigsten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen werden in 82 Thesen zur Ausgestaltung des Personalmanagements zusammengefasst.